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Jesus bleibt


Warum ich glaube
Jesus bleibt


Seite 143 bis 150

Niemand würde dem Kreuz Jesu jemals göttliche Bedeutung beigemessen haben, ja kein Mensch würde heute, nach zweitausend Jahren, überhaupt noch von dieser Kreuzigung sprechen, wenn sich hinterher nicht jene Ereignisse zugetragen hätten, die der Glaube als «Auferweckung Jesu« gedeutet hat. Ohne diese Glaubenserfahrungen wäre nicht nur der Tod Jesu, sondern auch sein Leben vergessen, und von seiner Botschaft hätte man niemals etwas vernommen.
Die Christen haben zuerst an die Auferweckung Jesu und erst dann an sein Kreuz geglaubt. Danach erst haben sie erkannt, was dahinter war: daß Jesu Geschick die Geschichte Gottes mit den Menschen bedeutet. Zunächst war Jesu Tod für sie nur eine Katastrophe, nicht einmal ein Martyrium, sondern ein Dilemma. Das zeigt ein Vergleich zwischen dem Tod Jesu und dem des Sokrates.
Vergleiche ich beider Sterben miteinander, so fällt mir als erstes auf: Sokrates ist feiner, edler, vornehmer, mit einem Wort, elitär gestorben. Noch im Sterben hat er mit seinen Freunden über den Tod gelassen philosophiert: Wenn kluge Reden es begleiten, dann geht das Sterben ruhig fort. Im Gegensatz dazu wirkt Jesu Sterben gewöhnlich, roh, gemein, mit einem Wort, vulgär. Er stirbt für sich allein, ohne Geleit und Gespräch, am Ende mit einem Schrei. Aber gerade die Art seines Sterbens macht Jesu Tod zu einem brüderlichen Tod. Wer stirbt schon so elegant und gefällig wie Sokrates? Jesus aber ist gestorben wie einer der geringsten Brüder - so, Menschen sterben: auf Intensivstationen und in Gaskammern, auf Schlachtfeldern und in Vernichtungslagern, an Hinrichtungsstätten und in Slums, einsam, angstvoll namenlos.
Aber was besagt es schon, daß Jesus wie einer der geringsten Brüder gestorben ist? Seid umschlungen, Millionen, noch im Tode - wem hilft das, wenn er selber an der Reihe ist ? »Am Ende« bleibt auch die Beschwörung des brüderlichen Sterbens Jesu trotz alles scheinbar ehrlichen und harten Realismus nur eine Beschönigung des Todes.
Im Vergleich zum Tod des Sokrates erscheint Jesu Tod vollends hoffnungslos. Die von Sokrates vertretene Wahrheit wird durch seine Hinrichtung nicht widerlegt, sondern eher noch bekräftigt. Allein die Tatsache, daß Sokrates, den eigenen Tod unmittelbar vor Augen, so überzeugt und gelassen von der Unsterblichkeit der Seele sprechen kann, erscheint schon fast als ein Beweis dafür, daß die Seele des Menschen tatsächlich unsterblich sei. Anders dagegen Jesus von Nazareth: Wenn einer wie er die Nähe des Reiches Gottes ankündigt und diese Nähe überdies noch näher als die Zuwendung Gottes besonders zu den Armen, Ungerechten und Gottlosen beschreibt, wenn dann das Reich Gottes nicht anbricht, dafür aber der Ankünder selbst als ein Armer, Ungerechter und Gottloser hingerichtet wird, dann erscheint sein Tod nicht als ein Martyrium, das die von ihm verkündete Wahrheit bekräftigt, sondern als eine Katastrophe, durch die sie widerlegt wird. Dann muß er sich den Spott gefallen lassen: »Bist du Gottes Sohn, so steig herab vom Kreuz! . Dann wollen wir an ihn glauben.« (Matthäus 2/,4off.) In dieser Lage befand sich Jesus. Darin bestand das Dilemma seines Todes.
Wenn hier nicht alles aus und vorbei sein sollte, dann bedurfte Jesu Gotteserfahrung, nachdem sie durch seine Hinrichtung scheinbar widerlegt worden war, einer göttlichen Beglaubigung. Anders konnte es keinen Fortgang der von Jesus in Gang gebrachten Glaubensbewegung geben. Eben dieser Fortgang wird durch jene Widerfahrnisse verbürgt, die das Neue Testament als die »Erscheinungen des Auferstandenen« bezeugt.
Nirgendwo in den neutestamentlichen Evangelien wird die Auferweckung Jesu als Ereignis im Vollzug beschrieben, etwa wie der Stein weggerollt wird und Jesus heil aus dem Grab heraustritt. Es wird gleichsam immer nur das Ergebnis der Auferweckung mitgeteilt: daß die Jünger den Herrn »gesehen« hätten. Diese Erscheinungen des Auferstandenen aber finden nur vor solchen statt, die dann auch glauben - also vor Petrus und vor anderen Jüngern und Jüngerinnen Jesu, vor seinem Bruder Jakobus und etlichen Gemeindegliedern, nicht aber vor Pilatus, Kaiphas, Herodes, den Hohenpriestern oder dem Hohen Rat. Das bedeutet, daß wir Nachricht von der Auferstehung Jesu nur durch die Glaubenszeugnisse der Jünger haben, mithin wie von aller göttlichen Offenbarung in der Bibel nur den Reflex des Ereignisses, seine Widerspiegelung und Deutung im gläubigen Bewußtsein. Darum lautet das Bekenntnis der Christenheit nicht: Christus ist »tatsächlich« auferstanden, sondern: Christus ist »wahrhaftig« auferstanden - es handelt sich nicht um eine historische Feststellung, sondern um eine Glaubensaussage. Das legt es nahe, sich den Ablauf und Sinn des Geschehens an der »religiösen Biographie« zweier biblischer Zeugen zu verdeutlichen.
Da ist Petrus, Sprecher und Vormann des Zwölferkreises und später der Jerusalemer Urgemeinde. Er hat zuerst, in der Prozeßnacht, Jesus verleugnet (Matthäus 26,69ff.; Markus 14,66ff.; Lukas 22,54ff.; Johannes 18,13ff.). Jesus hatte ihm vorausgesagt, daß er es tun würde. Petrus aber hatte diesen Verdacht brüsk von sich gewiesen und beteuert: »Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen.« (Lukas 22,33) Und dann geschieht es doch. Während Jesus im Palast des Hohenpriesters verhört wird, verleugnet Petrus ihn draußen im Hof. Als andere, die dort gleichfalls warten, ihn darauf ansprechen, daß auch er zu diesem Jesus von Nazareth gehöre, streitet er es ab. Er tut es nicht allein aus Feigheit. Denn soeben noch bei der Verhaftung Jesu hat er sich keineswegs kleinmütig gezeigt, sondern kräftig dreingeschlagen. Für das Verhalten des Petrus reicht eine psychologische Erklärung allein daher nicht aus; hier muß schon Theologie her.
In der Gestalt des leidenden Jesus steht Petrus, wie in ein Bild gefaßt, vor Augen, was Jesus von Gott gesagt hat: daß er ein Gott der Armen, der Elenden und der Gottlosen sein wolle und daß er mit den Menschen sogar leide. Zu diesem Gott sagte Petrus Nein. Für einen solchen Gott gedenkt er auch nicht ins Gefängnis und in den Tod zu gehen. Und darum verleugnet er Jesus. Petrus ist an Jesu Gottesglauben gescheitert. Es hat ihm nicht an Charakter, sondern an Glauben gefehlt.
Kurze Zeit darauf aber zeigt sich derselbe Petrus bereit, für Jesus in das Gefängnis und in den Tod zu gehen. Als er, zusammen mit Johannes, nun selbst vor dem Hohen Rat verhört wird und dieser beiden bei Strafe verbietet, von Jesus noch öffentlich zu reden, da antworten sie: »Wir können's ja nicht lassen, daß wir nicht reden sollten von dem, was wir gesehen und gehört haben.« (Apostelgeschichte 4,20)
Warum ist Petrus jetzt bereit, sich bis zum Letzten für die Sache Jesu einzusetzen? In seinem Verhör vor dem Hohen Rat sagt er aus, was ihn so verwandelt hat: »Jesus von Nazareth, den ihr gekreuzigt habt, den hat Gott auf erweckt.« (Apostelgeschichte 4,10) Diese Aussage ist bei Petrus durch eigene Glaubenserfahrung gedeckt. Er hat selbst, wahrscheinlich sogar als erster aus dem Jüngerkreis, jene Wirklichkeitserfahrung gemacht, die die christliche Urgemeinde dann als »Erscheinung des Auferstandenen« geglaubt und gedeutet hat (1. Korinther i5,3ff.).
Darin ist Petrus aufgegangen, daß es mit Jesus von Nazareth nicht aus und vorbei ist, sondern daß er »lebt«, daß er also kein Gotteslästerer war, sondern mit seinem Reden von Gott Recht gehabt hat. Das hat Petrus an sich selbst erfahren. Denn er selbst hat sich ja durch seine Verleugnung und Flucht als ein Sünder und Kleingläubiger erwiesen - trotzdem hat Gott ihn wieder angenommen und ihm einen neuen Anfang im Glauben gewährt! Damit hat er an ihm genauso gehandelt, wie Jesus behauptet hat, daß Gott an den Menschen handle: er sucht die Sünder und Gottlosen und geht ihnen nach. Das ist Petrus in der Erscheinung des Auferstandenen widerfahren - ihm ist Gott darin widerfahren.
Eine andere, besonders liebenswürdige Gestalt, an der für mich christlicher Auferstehungsglaube als erfahrene Lebenswirklichkeit sichtbar wird, ist Maria Magdalena. Aus den wenigen legendären Zügen, die die Evangelien über sie enthalten (zum Beispiel Lukas 8,2; Markus i5,4off., Matthäus 28,iff.; Johannes 20,1 ff. uff.), webe ich mir folgendes Lebensbild von ihr zusammen.
Wie ihr Beiname besagt, stammte Maria aus Magdala, einem kleinen Ort am Westufer des Sees Genezareth. In der Nähe lag die Stadt Tiberias, wo Herodes Antipas residierte. Dort herrschte ein loses Leben und Treiben. Mag sein, daß auch die junge Maria da hineingeraten und so zur »Sünderin« geworden war. Aber dann ist sie Jesus von Nazareth begegnet. Als sie hörte, was er über Gott sagte: daß er die Sünder liebe und suche, da erkannte sie, daß auch sie gemeint war. Der Glaube, den Jesus in ihr weckte, verlieh ihrem Leben neuen Sinn. Er befreite sie von der Selbstentfremdung durch ihr Gewerbe und gab ihr ihre eigene Würde wieder. Sie konnte wieder lieben.
Doch dann wurde dieser Jesus, der ihr zum Glauben und damit zum neuen Leben verhelfen hatte, als Gotteslästerer und Aufrührer verurteilt und hingerichtet. Zusammen mit anderen Frauen schaute Maria Magdalena seiner Kreuzigung aus der Ferne zu. Dieser Tod Jesu stellte den Sinn ihres neuen Lebensanfangs in Frage: Ob Jesus sich nicht doch über Gott geirrt hatte und sie sich über ihn? Um sich wenigstens des letzten sichtbaren Anhalts zu versichern, besucht sie, wie es der Frauen Art ist, Jesu Grab. Aber sie findet es offen, und der Leichnam ist nicht darin. Weinend klagt sie: »Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben.« In dieser Klage drückt sich ihre ganze Hoffnungslosigkeit aus. Der, der ihrem Leben einen neuen Sinn und ihr selbst wieder ihre Würde gegeben hatte, ist ihr abhanden gekommen, und damit droht auch sie selbst sich wieder abhanden zu kommen.
Aber da hört sie auf einmal ihren Namen rufen. Am Klang der Stimme erkennt sie, wer es ist. Sie wendet sich um und antwortet wie einst: ^Meister!« In diesem Akt des Wiedererkennens wird für Maria Magdalena offenbar: Was sie auf Golgatha von ferne miterlebt hat, ist kein endgültiges Ende des Lebens gewesen, weder für Jesus noch für sie. Jesus bleibt ihr, und damit bleibt es für sie auch bei dem, was er über Gott gesagt hat, und also bei der neuen Lebensorientierung, die sie durch ihn empfangen hat. Das neu gewonnene Leben geht für Maria aus Magdala weiter.
Inhalt und Sinn der verschiedenen Erfahrungsereignisse, die im Neuen Testament als »Erscheinungen des Auferstandenen« gedeutet werden, lassen sich mit den drei Stichworten beschreiben: Erinnerung-Erneuerung-Bekehrung.
Die Glaubenserfahrungen, die die Jünger nach Jesu Tod gemacht haben, basieren auf dem Umgang, den sie mit ihm zu seinen Lebzeiten gehabt haben. Ohne die Erinnerung an die Glaubens-, Lebens- und Tischgemeinschaft mit Jesus wäre es nach seinem Tod niemals zu einer Wiederanknüpfung und Erneuerung gekommen. Auch der »irdische Jesus« hat schon Glauben unter den Menschen gestiftet. Durch die Katastrophe des Karfreitags jedoch war alles in Frage gestellt und der Glaube der Jünger ins Wanken gebracht worden - einer so total widersprechenden Wirklichkeit vermochte er nicht standzuhalten. Und so hatten sich die Jünger zerstreut. Ein neuer Anstoß zum Glauben war notwendig geworden.
Eben diese Erneuerung des Glaubens haben die Erscheinungen des Auferstandenen in den Jüngern bewirkt. Der Stil der Erzählung spiegelt deutlich den Widerfahrnischarakter des Geschehenen wider. In allen Berichten ist ein Moment des Staunens, Erschreckens, Überraschtseins spürbar: Hier hat sich etwas ereignet, womit man nicht gerechnet hatte! Dieses unerwartete Ereignis wird allgemein in der Wendung ausgedrückt: »Sie haben den Herrn gesehen« und dieses »Sehen des Herrn« sodann im alttestamentlich-jüdischen Verständnishorizont als »Auferweckung von den Toten« gedeutet.
Die den Jüngern durch die Christusvisionen zuteil gewordene Gewißheit, daß Jesus lebt, holt sie aus der Zerstreuung zurück und führt sie wieder zusammen. In dieser Umkehr bildet sich eine Bekehrung ab: Jetzt glauben die Jünger Jesus, daß Gott vornehmlich die Gottlosen liebt und sucht. Durch die Erscheinungen des Auferstandenen ist ihnen selbst Gnade widerfahren: Gott hat ihnen ihre Flucht und ihren Kleinglauben vergeben und sie aufs neue angenommen. Damit hat sich ihnen die neue Lebensorientierung, die Jesus ihnen vermittelt hatte, als wahr erwiesen. Sie hält auch angesichts der Negativitäten des menschlichen Daseins, wie des Todes Jesu und der Schuld der Jünger, stand!
Damit aber ist zugleich gesagt, daß die Erscheinungen des Auferstandenen keine zusätzlichen göttlichen Offenbarungen bedeuten: Durch sie ist nichts Neues, kein Mehr zur Botschaft Jesu hinzugekommen. Wie eine Urkunde durch ihre »Besiegelung« nicht verändert, sondern in ihrer Unveränderbarkeit gerade bestätigt wird, so bedeutet auch die Auferweckung Jesu keine »Verbesserung«, sondern eine »Gutheißung« seiner Botschaft durch Gott: Jesus hat sich in seiner f Gotteserfahrung nicht geirrt - Gott ist in der Tat ein den Menschen zugewandter, auf ihre Menschlichkeit bedachter, um ihre Zukunft besorgter Gott. Das ist den Jüngern in den Erscheinungen des Auferstandenen aufgegangen - ihnen ist Gott darin aufgegangen. Darum hat Jesu Geschichte für sie eine Fortsetzung und lockt sie zur Umkehr.
' Von der Auferweckung Jesu sollte für die Christenheit *? dasselbe gelten wie von der Gegenwart Gottes in Christus: f Jegliches behauptete Wie ist zweitrangig gegenüber dem geglaubten Daß - mithin Erlaubnis zur theologischen Spekulation die Fülle, aber keinerlei Anlaß zum theologischen Streit oder gar zur Kirchentrennung.
Entscheidend ist allein, daß Jesus von Nazareth sich dem Glauben als lebendig und bleibend erweist. Auf welche Weise der Glaube sich dieses Leben und Bleiben Jesu vorstellt: ob im Leibe oder im Geist, ob als Person oder in Wort und Sakrament - das letzte erreichbare Datum sind in jedem Fall für uns jene Erfahrungsereignisse, wie sie nach der neutestamentlichen Überlieferung von den Betroffenen geglaubt, gedeutet und zur Sprache gebracht worden sind. Dabei sind die Bilder, in denen von den Ereignissen erzählt wird, und die Begriffe, auf die die Erfahrungen gebracht werden, zahlreich und vielfältig. Die Skala reicht von einer massiv-leibhaftig vorgestellten Auferweckung mit Essen, Trinken und Wandeln bis zur sofortigen Aufnahme Jesu in den Himmel unmittelbar nach seinem Tode, ohne Auferweckung, leeres Grab, Erscheinungen oder sonst einen irdisch-leiblichen Zwischenzustand. Von mir muß ich gestehen: Um der lebendigen Gegenwart Jesu gewiß zu sein, brauche ich weder ein leeres Grab noch irgendwelche leiblichen Erscheinungen.
Daß »Jesus lebt«, wird nicht durch historische Forschungen und theologische Spekulationen bewiesen, sondern allein durch »Erweise des Geistes und der Kraft« beglaubigt. Wo immer Menschen im Neuen Testament an die Auferstehung Jesu glauben, dort »tut sich etwas« in ihrem Leben: Besitz wird geteilt, Wahrsagebücher werden verbrannt, Gemeinschaft entsteht neu, Angst und Leid werden bestanden, Menschen sind bereit, für die Wahrheit ins Gefängnis und in den Tod zu gehen.
Christlicher Osterglaube bewahrheitet sich nicht darin, ob einer ein bestimmtes wunderbares Ereignis der Vergangenheit für wahr hält, sondern wie er die gegenwärtige Wirklichkeit der Welt wahrnimmt: ob er angstvoll aus dem Eigenen oder vertrauensvoll aus dem Unverfügbaren lebt, ob er sich krampfhaft in sich selbst verschließt oder sich rückhaltlos auf seine Mitmenschen einläßt, ob die Welt rings umher für ihn dicht ist oder einen offenen Horizont hat, kurz und gut, ob er an den von Jesus von Nazareth erfahrenen, erlittenen und verkündeten Gott glaubt.