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Festschreibung oder Fortschreibung der biblischen



Warum ich Glaube
Festschreibung oder Fortschreibung der biblischen Botschaft ?
Seite 110 bis 118

Nach dem Polenfeldzug 1939 waren in allen Gemeinden Deutschlands »Siegesgottesdienste« angesetzt. Auch ich hatte an diesem Sonntag zu predigen. Dabei war mir ganz und gar nicht nach Sieg zumute. Erst wenige Tage zuvor war ich mit meiner Frau von der Beerdigung ihres jüngsten Bruders, der von den Polen verschleppt und ermordet worden war, zurückgekehrt. Dort, in Posen, hatte ich gesehen, wie man mit einem geschlagenen Volk umgeht - und ich wünschte doch die Niederlage Deutschlands. Daher hatte ich für meine Predigt statt des kirchlich verordneten Textes den 126. Psalm gewählt, der mit den Worten beginnt: »Wenn der Herr die Gefangenen Zions erlösen wird, dann werden wir sein wie die Träumenden . . .« Jetzt, nach der Predigt auf dem Rückweg von der Kirche ins Pfarrhaus, war mir doch leicht bänglich ums Herz. Aber im Amtszimmer erwarteten mich keine Gestapobeamten, sondern die Eltern des eingezogenen Pfarrers, den ich zu vertreten hatte. Auf dem Tisch lag eine aufgeschlagene Bibel - sie deuteten mit dem Finger darauf und fragten mich, ob in meiner Bibel im 126. Psalm nicht auch das Wort »Zion« stehe. In der Tat hatte ich dieses Wort in meiner Predigt gänzlich außer acht gelassen, weil mir nicht an der Wiederholung, sondern an der Vergegenwärtigung des Bibeltextes gelegen war und ich es nun einmal nicht mit Israel, sondern mit Deutschland zu tun hatte. Daß ich in meiner Predigt den »Blitzkrieg«, den »Endsieg« und »unseren Führer« mit keinem Wort erwähnt hatte, zählte gegenüber der Auslassung des Wortes »Zion« für sie nicht.
Wie oft habe ich es seitdem erlebt: Da habe ich irgendwo einen Vortrag gehalten, die Diskussion ist eröffnet, und sofort kommen die Fragen: Warum haben Sie nichts von der Jungfrauengeburt gesagt - glauben Sie nicht, daß Jesus Gottes Sohn ist? Warum haben Sie nicht vom Blut Christi gesprochen - glauben Sie nicht, daß Christus für unsere Sünden gestorben ist? Warum haben Sie das leere Grab nicht erwähnt - glauben Sie nicht, daß Jesus Christus auferstanden ist? Und wo bleibt bei Ihnen die Wiederkunft Jesu am Ende der Tage, wo die Totenauferstehung und das Jüngste Gericht? Dazu jedesmal mindestens eine Bibelstelle, wortwörtlich aufgesagt.
Dieses Festhalten am Wortlaut der Bibel erinnert an Kinder, die beim Erzählen von Märchen streng darauf achten, daß alles jedesmal genau gleich erzählt wird, daß nichts hinzugefügt und nichts weggelassen wird. Hier geschieht keine Berufung auf die Wahrheit der Schrift, sondern die Beschwörung eines heiligen Textes. Ähnliches findet sich in primitiven Religionen: Die Formeln müssen peinlich genau wiederholt werden, wenn sie wirken sollen. Religionssoziologisch betrachtet, ist dies das Verhalten der »Sekte«. Indem man sich hinter dem Text verschanzt, verteidigt man ängstlich den eigenen religiösen Besitzstand und begegnet zugleich den eigenen Sektengenossen mit Mißtrauen. Im Grunde liest man die Bibel nicht, sondern man spiegelt sich in ihr. Der Text dient nur als Wand, auf die sich das eigene fromme Bewußtsein projiziert.
Bemühe ich mich, die gestellten Fragen zu beantworten, und zwar nicht mit einem glatten Ja, sondern mit einem »Ja-aber«, um der eigenen Ehrlichkeit willen und wegen der Zeitgenossen im Saal, damit sie verstehen, was in der Bibel geschrieben steht, und es als heutige Wahrheit erkennen -dann gerate ich bei den Fragestellern vollends in den Verdacht des Unglaubens: Es steht geschrieben - ein für allemal, da gibt es kein Aber! Das Wort ist Schrift geworden: Druck und Papier - die Schriftwerdung Gottes.
Jetzt aber wird die Mehrheit im Saal ungeduldig und meldet sich zu Wort. Sie will endlich ihre eigenen Fragen stellen. Es sind ehrliche, persönliche, zeitgenössische Fragen, und sofort ändert sich auch das Klima des Gesprächs: es wird ernsthaft, sachlich, konkret. An diesem Gespräch aber nehmen die ersten Fragesteller nicht mehr teil. Entweder sind sie ihm nicht gewachsen, oder sie interessieren sich nicht dafür.
Festschreibung oder Fortschreibung der biblischen Botschaft? - das ist hier die Frage. In der Bibel selbst findet ständig eine »Fortschreibung« der Überlieferung statt. Zwar sagt Mose bei der Übergabe des Gesetzes an Israel: »Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf daß ihr bewahrt die Gebote des Herrn eures Gottes« (5. Mose 4,2) in Wirklichkeit aber hat man im Gang der biblischen Überlieferung allzeit sowohl dazu- als auch davongetan. Man ist mit den überlieferten Stoffen höchst elastisch umgegangen und hat sie jeweils nach Um-' stand, Ort und Zeit selbstbewußt und eigenwillig neu gedeutet und umgestaltet. Da wird gereinigt und verbessert, laut widersprochen oder stillschweigend übergangen. Bibelkritik findet durchaus schon in der Bibel selbst statt - Wahrheit ist mitten im Streit!
Zum Beispiel:
Wie wenig zimperlich haben die Prophetenschüler im Alten Testament die Botschaften ihrer Lehrer weitergebildet, damit sie aktuell blieben und nicht in den Archiven verkämen! Und wie ungeniert sind Matthäus und Lukas, aus Rücksicht auf ihre Leser, mit ihrer Vorlage Markus umgegangen!
Die Propheten haben, um ihre Botschaft von Gottes neuem Handeln in der Geschichte auszudrücken, die alten geschichtlichen Überlieferungen Israels neu und durchaus verschieden gedeutet. Deuterojesaja zum Beispiel, der dem Namen nach unbekannte Prophet im babylonischen Exil, stellt den von ihm angekündigten Auszug der Gefangenen aus Babylon dem einstigen Auszug Israels aus Ägypten an die Seite. Von dem Heilsereignis, auf dem bisher aller Glaube Israels beruht hat, lenkt er den Blick seiner Volksgenossen weg auf ein neues, mindestens ebenso großes, wenn nicht noch größeres Geschehen: »Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige! Denn, siehe, ich will ein Neues schaffen; jetzt wachstes auf- erkennt ihr's denn nicht?« (Jesaja43,i8f.)Mit dieser Parallelisierung der beiden Heilsereignisse hat Deuterojesaja das Grundbekenntnis Israels angetastet. Das ist genauso, wie wenn heute in der Christenheit jemand aufstünde und die Offenbarung Gottes in Jesus Christus mit der Ankündigung einer neuen, noch größeren Heilstat Gottes zu überbieten wagte.
Im Neuen Testament findet gleichfalls eine ständige Neu- und Weiterbildung, eine »Fortschreibung« der Überlieferung von Jesus statt. Am Anfang steht hier nicht die Einheit, sondern die Vielfalt - ein buntes Ganzes, nicht nur von Nuancen, sondern durchaus auch von Gegensätzen. Da gibt es nicht nur Markus, Matthäus und Lukas, obwohl als »Synoptiker« bezeichnet, dennoch untereinander verschieden, und nicht nur Paulus und neben Paulus, wieder ganz anders, nicht nur Johannes, sondern auch noch eine vorpaulinische, vormarkinische, vorjohanneische Tradition, dazu die Uberlieferung der »Redenquelle« (Q) in einer älteren aramäischen und einer jüngeren griechischen Fassung, nicht gerechnet die diversen Sondertraditionen. »Judenchristen«, »Heidenchristen«, »Hellenisten«, »Samaritaner«, »johanneischer Kreis« -jeder deutete die Überlieferung von Jesus gemäß seiner Herkunft und Hoffnung und bildete sie auf diese Weise weiter. In manchen Gegenden hat das Christentum sogar nicht mit der Rechtgläubigkeit, sondern mit der Ketzerei begonnen, das heißt nicht mit einer großkirchlichen Gemeindebildung, sondern mit einer gnostischen Sekte.
Fortschreibung, nicht Festschreibung der biblischen Botschaft ist eine Tendenz dieses ganzen Buches. Deshalb genügt an dieser Stelle zur Verdeutlichung ein einzelnes konkretes Beispiel.
In dem Schöpfungsbericht, mit dem die Bibel beginnt, heißt es: »Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: >Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und macht sie euch untertan<.« (i. Mose 1,28) Kaum von einem anderen Bibeltext sind so große geschichtliche Wirkungen ausgegangen wie von diesem. Er hat die Welt gestaltet; zumindest hat er dazu beigetragen, daß die Welt heute so ist, wie sie ist.
Hinter dem Auftrag Gottes an die Menschen steht eine doppelte Absicht: einmal die Erhaltung des Menschengeschlechts und zum anderen - durch die Herrschaft des Menschengeschlechts - die Erhaltung der Erde. Entsprechend galt Kinderreichtum bislang auf selten des Menschen als ein Beweis des Gehorsams und als ein Zeichen des Segens von sehen Gottes. Die Erde aber ist durch die Hand des Menschen fast zu einem menschlichen Produkt, zu einer zweiten Schöpfung geworden. Heute nun ist die Menschheit an die »Grenzen des Wachstums« gestoßen. Festschreibung der biblischen Tradition würde in dieser Situation heißen: Weitermachen wie bisher. Die Folgen wären unvorstellbare Hungerkatastrophen unter der Menschheit und die endgültige Ruinierung der Erde. Darum ist heute an dieser Stelle eine Fortschreibung der biblischen Botschaft wahrhaft »vonnöten«: Im Gehorsam gegen denselben Auftrag Gottes, gegen seine Absicht, die Menschheit zu erhalten und durch die Hand der Menschheit die Erde, heißt die Forderung nicht mehr religiös motivierte Bevölkerungsvermehrung, sondern rational kontrollierte Bevölkerungsplanung, nicht mehr stürmische Überwindung, sondern vorsichtige Einhaltung der Grenzen des Wachstums. Nachdem in der christlichen Tradition jahrhundertelang die Herrschaft des Menschen über die Erde betont worden ist, ist es heute an der Zeit, die andere, sich in der Bibel zwar nur andeutende Linie zu erkennen, die in der Geschichte der Christenheit bisher zu kurz gekommen ist: daß der Mensch nicht nur die Krone der Schöpfung bildet, sondern daß er auch Kreatur unter Kreaturen ist und daß er deshalb mit der übrigen Kreatur solidarisch leben und leiden sollte, wie diese es schon stets mit ihm getan hat. In diesem Zeichen hat das achthundertjährige Gedenken an Franz von Assisi (1976) gestanden, und aus diesem Grunde gelangt Albert Schweitzer heute zu neuen theologischen Ehren.
Dabei kann die Fortschreibung der biblischen Botschaft aber auch zur »Abschreibung« geraten. Von Abschreibung der biblischen Botschaft ist dann zu sprechen, wenn einer nicht mehr, von der in den biblischen Zeugnissen gespeicherten Gotteserfahrung und Weltdeutung geleitet, nach neuer entsprechender Erfahrung Gottes in der Welt sucht, sondern wenn er umgekehrt die biblische Gotteserfahrung und Weltdeutung dem herrschenden Zeitgeist einfach anpaßt. Im Falle des in der biblischen Schöpfungsgeschichte an die Menschen ergehenden Auftrags würde »Abschreibung« bedeuten: Kein Vertrauen mehr haben, um überhaupt Kinder in die Welt zu setzen, keinerlei Unterschied mehr zwischen Mensch und Tier anerkennen und ganz und gar in der Natur versinken. Da heißt es dann am Ende: »wenn du nicht wirst wie der geringste dieser Schimpansen, wirst du nicht in das Reich eingehen« (Carl Amery). Das bedeutet nicht mehr Fortschreibung, sondern Abschreibung der biblischen Botschaft, nicht ihre Wandlung, sondern ihre Auflösung. Fortschreibung meint das, »was der Fall ist«, und nicht, »wie es euch gefällt«.
An der Frage der Festschreibung oder Fortschreibung der biblischen Botschaft scheiden sich heute die Geister in der Kirche. Mit welchen Namen immer man die kirchlichen Parteiungen belegen mag, ob man von »Konservativen« und »Progressiven«, von »Orthodoxen« und »Liberalen«, von »Evangelikalen« und »Modernen«, von »Rechten« und »Linken« spricht - stets handelt es sich um dasselbe Grundproblem: um eine unterschiedliche Gewichtung der beiden Pole christlicher Theologie - der biblischen Tradition und der gegenwärtigen Situation. Wahrend die einen ihr Augenmerk vornehmlich auf die biblische Tradition richten und den Bibeltext bis in den Wortlaut hinein zu wiederholen trachten, fassen die anderen gleichzeitig die gegenwärtige Situation ins Auge und suchen den Bibeltext vor allem zu aktualisieren.
Diese Spannung innerhalb der Kirche ist nicht erst von heute. Sie findet sich bereits in der Bibel. Wenn Jesus in der Bergpredigt bei Matthäus sagt: »Bis daß Himmel und Erde vergehe, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz« (5,18), dann spricht daraus die Sorge der christlichen Urgemeinde um die Identität und Kontinuität der biblischen Botschaft, und sie drängt deshalb auf ihre »Festschreibung«. Wenn Jesus dagegen in den Abschiedsreden bei Johannes spricht: »Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten« (16,13), dann hat der Evangelist dabei die Vielfalt und Weiterbildung der christlichen Botschaft im Auge und rechtfertigt damit seine eigene »Fortschreibung«.
Diese Spannung zwischen Identität und Variabilität, zwischen Festschreibung und Fortschreibung der christlichen Botschaft setzt sich in der Geschichte der Christenheit fort. Wir erkennen sie wieder in der Auseinandersetzung zwischen Petrus und Paulus, zwischen Origenes, dem größten griechischen Theologen, und seinem alexandrinischen Bischof Demetrius, zwischen Abälard und Bernhard von Clairvaux, zwischen Luther und dem päpstlichen Legaten Cajetan, zwischen Lessing und dem Hamburger Hauptpastor Goeze, zwischen Kierkegaard und Bischof Mynster, zwischen Harnack und dem preußischen Oberkirchenrat.
Identität und Variabilität, Festschreibung und Fortschreibung der biblischen Botschaft werden in der Theologie und Kirche niemals in eine spannungslose Gleichgewichtslage gelangen. Auf einer Hüfte wird immer jeder hinken, sofern er in seinem Glauben und Denken ein lebendiger Mensch von Fleisch und Blut geblieben und nicht zu einem theologischen Computer oder einer reinen Glaubensmaschine geworden ist.
Mein eigenes theologisches Interesse richtet sich vornehmlich auf die Fortschreibung der biblischen Botschaft. Ich leugne nicht, daß ich unter Umständen die biblische Überlieferung zu »verkürzen« bereit bin, damit der Zeitgenosse wenigstens etwas von ihr versteht, statt daß er kopfschüttelnd von dannen geht. Mir ist immer noch lieber, daß jemand Jesus für einen »guten Menschen« hält, als daß er ihn für nichts achtet. Wer das Evangelium von der Liebe Gottes aus Liebe zu den Menschen anders ausdrückt, als dies in der Bibel geschieht, bezeugt eben damit die von der Bibel überlieferte Wahrheit, das Evangelium von der Liebe Gottes. Wenn wir heute dasselbe sagen wollen, was die Bibel sagt, dann müssen wir es nicht nur anders sagen, als es die Bibel sagt, dann müssen wir unter Umständen sogar anderes sagen.
Zu einem Gleichnis dafür wird mir der folgende religiöse Brauch: In Neuguinea gibt es einen Stamm, der sich seine Mythen in Tagträumen aneignet und sie dann in kunstvoll gefertigten Masken darstellt. Diese Masken werden jedes Jahr verbrannt, um der Phantasie Raum zu lassen, damit sie neue lebendige Mythen schaffe und sie wiederum in Masken darstelle. Dasselbe Verfahren sollte, im übertragenen Sinne, auch für die Auslegung der biblischen Überlieferung gelten. Wir kennen Gott auch immer nur unter der Maske der Bilder und Vorstellungen, die wir uns auf Grund unserer Erfahrungen von ihm machen, und wir müssen diese Masken verbrennen, wenn Gott unter ihnen nicht mehr erkennbar ist, um Raum zu schaffen für neue Erfahrungen Gottes und neue Bilder von ihm.
Die Notwendigkeit einer ständigen Fortschreibung der biblischen Botschaft zieht einen Wandel der Autorität des Bibel Buches nach sich, vielleicht keine geminderte, wohl aber eine gemilderte Autorität, keine so starre und strenge mehr, sondern eine biegsame, weil lebensvollere.
Die Bibel bildet fortan kein Kursbuch des christlichen Glaubens, mit festgelegtem Heilsfahrplan auf unverrückbaren Schienen. Sie gleicht jetzt eher einer Seekarte, auf der zwar auch Routen und Kurse eingezeichnet und abgesteckt sind, aber breitere, mit mehr Raum zu eigenem Navigieren, je nach Gezeiten und Wind. Vielleicht ist die Bibel heute sogar noch treffender mit einem Logbuch zu vergleichen, in das frühere »Fahrensleute« ihre Positionen, Beobachtungen, Widerfahrnisse und Erfahrungen eingetragen haben, nicht wörtlich zu wiederholen, schon gar nicht anzubeten, wohl aber gut und nützlich zu lesen für jedermann, insonderheit für alle jene, die nach Spuren Gottes suchen, um ihm neu zu begegnen.
Mit der Bibel verhält es sich wie mit dem Brotgetreide: Das Stroh überwiegt, aber von den Körnern leben wir - und die Körner stehen auf Halmen, die zu Stroh werden. Eines können wir nicht tun: das Korn dreschen, das Stroh verbrennen und die Körner speichern. Wir haben das Korn immer nur zusammen mit dem Stroh. Und Jahr für Jahr müssen wir die Körner neu aussäen, um neues Korn zu ernten, das uns zum Brot des Lebens werden kann.